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Der FDI feiert seinen 120. Geburtstag

Bundeshauptversammlung findet dieses Jahr in Berlin statt
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Derr Fachverband FDI begeht sein 120jähriges Jubiläum.

Seit vielen Jahren ist der Fachverband der Druckindustrie und Informationsverarbeitung (FDI) eine feste Größe in der Druck- und Medienindustrie. Bei der Bundeshauptversammlung, zu der sich alle zwei Jahre die Delegierten der rund 30 Bezirke treffen, feiert der Verband in diesem Jahr (15. bis 18. Juni in Berlin) sein 120. Jubiläum. Der FDI-Bezirk Berlin hat ein attraktives Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Alle FDI-Mitglieder sind herzlich eingeladen, sich im Kollegenkreis auszutauschen und mitzufeiern.

Den Auftakt macht ein „Kollegenabend“ am 15. Juni im Tagungshotel Wyndham Garden in Berlin Mitte. In diesem Hotel wurden für die Gäste Zimmerkontingente reserviert. Am nächsten Tag sind alle Teilnehmer zu einem touristischen Programm inklusive einer Führung durch das „Neue Museum“ und einer Spreeschifffahrt rund um das historische Berlin und die Museumsinsel eingeladen.
 
Am Samstag, den 17. Juni, startet dann ab 9:30 Uhr für die Delegierten des Verbandes der offizielle Teil, die Bundeshauptversammlung. Für alle anderen Gäste gibt es gleichzeitig eine „Shoppingtour“ mit dem Bus durch Berlin. Das Dong Xuan Center, Bikini Berlin und das KaDeWe werden hier angesteuert. Ab 19:30 Uhr steigt für alle der Festabend mit Festbuffet und Livemusik und dem Kabarettisten Matthias Gerschwitz. Weitere Informationen zu allen Veranstaltungsteilen und zur Anmeldung gibt es über die FDI- Bundesgeschäftsstelle (Tel. 0681-9385918 oder bund@fdi-ev.de).
 
Der Vorläufer des FDI, der „Deutsche Faktoren-Bund“, wurde 1896 in Weimar gegründet. Als Faktoren bezeichnete man damals in Buchdruckereien die Werkmeister, Vorsteher oder Geschäftsführer. In den Jahren bis 1900 entstanden in mehreren Städten Faktorenvereine, die sich dem „Deutschen Faktoren-Bund“ (DFB) anschlossen. 1896: Hamburg-Altona, Breslau, Heilbronn, Essen, München, Bielefeld, Halle, Erfurt. 1897: Barmen-Elberfeld, Chemnitz, Frankfurt a.M., Gießen, Kassel, Mainz, Wiesbaden, Fulda, Dortmund. 1899: Düsseldorf. 1900: Regensburg, Kattowitz, Köln, Plauen i.V. In der Folgezeit kamen in Danzig, Posen, Königsberg und vielen anderen Städten ebenfalls Faktorenvereine hinzu.
 
Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde der „DFB“ mit seinen damals 83 Ortsvereinen verboten. Nach ersten Gesprächen im Jahr 1949 kam es ein Jahr später zur Neugründung als „Deutscher Faktoren-Bund e.V.“. Am 22. August 1950 erfolgte die Eintragung in das Vereinsregisterverzeichnis.
Auf der ersten Bundeshauptversammlung in Köln wurde als Hauptziel die Weiterbildung der leitenden Angestellten festgelegt. Dabei sollte der neue „DFB“ kein Tarifpartner sein, keine Sozialpolitik betreiben und sich parteipolitisch neutral verhalten. 1974 wurde die Organisationsstruktur  umgebaut und der Name in „Führungskräfte der Druckindustrie e.V. – FDI”, später mit dem Zusatz „und Informationsverarbeitung”, geändert. Die Ortsvereine wurden zu Bezirken entwickelt. Die Fachzeitschrift „Deutscher Drucker” wurde zum offiziellen Mitgliederorgan gewählt. 2016 öffnete sich der FDI weiteren Zielgruppen in den Branchenunternehmen und strich folgerichtig das Wort „Führungskräfte“ aus seinem Verbandsnamen. (ID 843)

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