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Papierfabrik Hainsberg startet Sanierung in Eigenverwaltung

Geschäftsbetrieb läuft unverändert weiter
Papierfabrik Hainsberg startet Sanierung in Eigenverwaltung_2761

Sanierungsexperte Andreas Elsäßer von Schultze & Braun.

Die Papierfabrik Hainsberg GmbH mit Sitz im sächsischen Freital hat ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet und plant, sich dadurch zu restrukturieren. Einen entsprechenden Antrag stellte das Unternehmen am 12. April 2017 beim Amtsgericht Dresden.

Laut einer Pressemitteilung des Sanierungsberaters Schultze & Braun bleibe die Unternehmensspitze dabei unverändert im Amt und sei voll handlungsfähig. Der Geschäftsbetrieb laufe dabei unverändert weiter. Das Amtsgericht bestellte Rechtsanwalt Dr. Nils Freudenberg von der Kanzlei Tiefenbacher zum vorläufigen Sachwalter. Der Sanierungsexperte Andreas Elsäßer von Schultze & Braun begleite als Sanierungsgeschäftsführer die Geschäftsführung der Papierfabrik bei der Restrukturierung.

Ursache der finanziellen Probleme heißt es in der Pressemitteilung weiter, sei eine Baumaßnahme am Papiermaschinengebäude, die während des laufenden Produktionsbetriebes durchgeführt werden musste und sich komplizierter und teurer erwies als ursprünglich geplant. Dies sowie der zwischenzeitliche Verlust zweier margenstarker Großaufträge habe die Liquiditätssituation des Unternehmens wesentlich belastet.

Die Papierfabrik Hainsberg wurde im Jahre 1838 gegründet und erwirtschaftet heute – laut Schultze & Braun – mit Recyclingdruckpapieren der Marke Lettura in den vier Produktgruppen Druckpapiere, Büropapiere, Briefumschlagpapiere und Spezialverpackungspapiere einen Umsatz von rund 30 Millionen Euro.

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